Maß für Maß (Nora)

Maß für Maß hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es nicht die beste Inszenierung war, die ich bislang in den Kammerspielen gesehen hab.

It’s strange that while Vinz and I considered the production “normal” in a way, and almost unoriginal, Christina told me that you wouldn’t see a production  remotely similiar to this in the US.

In Deutschland gehört es zum guten Ton ein Stück von klassischen Autoren wie Shakespeare, Goethe, Schiller – aber auch von jüngeren Autoren wie Beckett oder O’Neill –  zu dekonstruieren. Es geht nicht mehr um die Autorenintention, sondern nur um den reinen Text, abgelöst vom Autor. Und mit dem kann man machen was man will. Das heißt, man kann Shakespeare zerstückeln und aktualisieren – etwas Neues daraus machen, das mit dem Original nicht mehr viel zu tun haben muss.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Art immer gut finde, aber auf jeden Fall wird dadurch jedes noch so alte Stück zu einem Erlebnis.

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